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Weihnachtsaktion 2007 der Wassertechnik  
 

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Mit roten Wangen für ein tolles Christkind!

Die stillste Zeit im Jahr regt nicht nur zur Besinnung an, sondern lässt auch Kinderherzen höher schlagen. Doch manchmal hinkt die kindliche Wirklichkeit den Erwartungen hinterher, fehlen Liebe und Geborgenheit im familiären Nest. An ihre Stelle treten soziale Einrichtungen, die diese Defizite bestmöglich aufzufangen versuchen. Es gehört mittlerweile schon zur vorweihnachtlichen Tradition des Bereichs Wassertechnik der Donau Chemie AG, diese Bemühungen aktiv zu unterstützen.

Doch ohne Fleiß kein Preis! Das hat sich bei den Schülerinnen und Schülern des Sonderpädagogischen Zentrums Sonnleithnergasse, Wien Favoriten, und der Kooperativen Mittelschule Herthergasse, Wien Meidling, mittlerweile längst herumgesprochen und wird als Erfahrungsschatz von Schülergeneration zu Schülergeneration weitergereicht. Immerhin läuft das Projekt schon seit einigen Jahren mit großem Erfolg und verspricht neben künstlerischer Anerkennung auch finanzielle Unterstützung für Schulschikurse und Ausflüge. „Wir geben gerne! Doch wir haben uns vom Anfang an dazu bekannt, nicht Almosen zu verteilen, sondern auch ein Bewusstsein für die Motive unseres Handelns zu wecken“, erläutert DI James Schober, Leiter des Bereichs Wassertechnik der Donau Chemie, das bisherige Erfolgsrezept. „Jahr für Jahr sind wir von den Resultaten dieses Prozesses positiv überrascht. Vor allem freut es uns, davon zu hören, mit welchem Feuereifer die Sache von den SchülerInnen angepackt wird!“

Und tatsächlich zieht sich diese Freude wie ein roter Faden durch die bisherigen Werke, ob es sich nun um das Bemalen von Modelleisenbahnen, -flugzeugen und Schneekugeln oder um die Gestaltung von Weinetiketten handelte. Immer wieder verblüffen Präzision, Esprit und Kreativität der jungen KünstlerInnen. „Manche Objekte erfüllen dabei sehr hohe künstlerische Ansprüche und lassen Rückschlüsse auf ausgeprägte bildnerische Talente zu“, zeigt sich Schober mit der Qualität der Aufgabenerfüllung höchst zufrieden. „Und auch das erfüllt mich mit Freude, weil sich hier neue Chancen auftun, durch gezielte Förderungen diese individuellen Energien zu wecken.“

Aus Nein- werden Jasager

Als Mentor des Projektes wirkt weiterhin Gerald Steininger, Lehrer im Sonderpädagogischen Zentrum und in der Kooperativen Mittelschule, der gemeinsam mit der Donau Chemie die Adventaktion vor Jahren erdacht und auch umgesetzt hat. „Heute gehört es bereits zur guten Tradition, dass meine SchülerInnen schon im Oktober beginnen, ihre Malsets für die große Aufgabe zu trimmen“, zeigt er sich ob des ungewohnten Eifers amüsiert. „Wenn man bedenkt, welche motivatorischen Künste wir oft aufbringen müssen, um manche SchülerInnen aus ihrer Lethargie zu reißen, dann würde ich das schon als recht außergewöhnlich bezeichnen!“

Denn viele Verhaltensauffälligkeiten, Demotivationen, Lern- und Konzentrationsschwächen scheinen sich in der in der Vorweihnachtszeit buchstäblich in Luft aufzulösen. „Selbst die pragmatisiertesten Neinsager unterwerfen sich plötzlich dem Gruppenzwang und widmen sich mit Feuereifer ihren künstlerischen Aufgaben“, beobachtet Steininger Jahr um Jahr das kleine Weihnachtswunder. „Denn sie wissen ganz genau, dass die Erfüllung der Aufgabe nur dann möglich ist, wenn auch sie aktiv daran mitwirken.“ Die Zufriedenheit des Auftraggebers entlastet wiederum das Klassenbudget und erleichtert die Ausfinanzierung von Schulland- oder Sportwochen. „Denn neben allen pädagogischen und seelischen Aspekten bedürfen viele unserer Schützlinge auch einer intensiven finanziellen Unterstützungen, um die Betreuung auch außerhalb des schulischen Alltages zu gewährleisten.“

Grußkarten als Vorboten für 2008

Die heurige Aufgabe war klassisch angelegt: Am Programm standen ein edler Wein, der als Weihnachtsgeschenk der Wassertechnik perfekt durch eine künstlerische Grußkarte begleitet werden sollte. Die Technik der Aufgabenlösung blieb frei, was beide dritten Klassen zu unterschiedlichen Zugängen inspirierte:

Die SchülerInnen der Kooperativen Mittelschule bedienten sich bei der Bewältigung ihrer Aufgabe der Serviettentechnik, mit der der Schriftzug „Frohe Weihnachten“ verziert wurde. Ergänzung erfuhr die künstlerische Gestaltung durch die Bemalung mit Wasserfarben, wobei ein Krippenmotiv als Vorlage diente.

Die kleinen Künstler aus dem Sonderpädagogischen Zentrum wählten Scherenschnitt- und Klebetechnik bzw. Bunt- und Filzstifte als Erfüllungsgehilfen für ihre Aufgabe aus. Aus textilen Materialien wie Filz oder Sackleinen, aber auch aus abgebrannten Kerzenstumpen wurden kunstvolle Arrangements konstruiert und auf die Weihnachtskarten aufgeklebt.

„Die Grußkarten passen prächtig zu unserem Qualitätswein“, freut sich James Schober über das perfekte Zusammenspiel zwischen Kunst und Kultur. Und gerade diese Harmonie hat es ihm angetan, weil er darin auch ein Motto für das kommende Jahr erkennt: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt im kooperativen und konstruktiven Zusammenwirken aller Kräfte. Möge dieses kleine Geschenk dazu seinen Beitrag leisten!“

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein harmonisches Jahr 2008,

Ihr Team von der Donau Chemie Wassertechnik

 



 
 
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