Donau Chemie
 
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Donau Bellamethan® in Kombination mit Aktivkohlefilter

Speisen Sie ins Gasnetz ein oder möchten Sie in Zukunft Ihre Gasqualität verbessern?

Wir bieten die Gesamtlösung für Ihre Biogasaufbereitung!


Schwefelwasserstoff, Ammoniak aber auch Siloxane stören nicht nur die Methanogenese, sondern lagern sich vor allem im Gasmotor ab, erhöhen die Ölwechselintervalle und führen im schlimmsten Fall zur Zerstörung des Motors.

Welche Inputstoffe verursachen H2S?

Man kann einige Substrate nennen, bei deren Einsatz es zur vermehrter H2S Bildung kommt.
 

  • Proteinreiches Substrat im Allgemeinen
  • Hühner-Geflügelmist
  • Getreide
  • Schlachtabfälle
  • Glyzerin
  • Melassen oder Schlempen aus der Zuckerindustrie


Wenn man diese Produkte zum ersten Mal einsetzt sollte man das sehr vorsichtig tun.
Zum Beispiel kann bei Geflügelmist der H2S Gehalt sehr schnell sehr hoch ansteigen (> 1000ppm)

Bei sehr hohen Schwefelwerten kann Donau Bellamethan für die Grobentschwefelung herangezogen werden. Das Produkt auf Eisenchloridbasis reduziert den H2S Gehalt rasch und verlässlich. Zusätzlich verringert Donau Bellamethan® durch seine saure Eigenschaft den Ammoniumgehalt.

Ebenfalls kann es bei proteinreichen Substraten zu Schwimmschichten oder zur Schaumbildung im Fermenter kommen. Schwimmschichten verhindern, dass das gebildete Biogas in den Gasraum gelangt und verringert somit die Gasausbäute.

Donau Bellamethan® plus unterstützt Sie bei der Bekämpfung dieser Probleme.


Bei einem Schwefelgehalt unter 500ppm können zusätzlich Aktivkohlefilter eingesetzt werden, Diese dienen der Feinentschwefelung und reduzieren den H2S Gehalt auf bis zu 0ppm.


Was ist Aktivkohle?


Aktivkohle ist ein Material mit extrem hoher Porosität. Die große innere Oberfläche im Bereich ermöglicht die Adsorption vieler Stoffe aus der Gasphase.

Zum Vergleich: die innere Oberfläche von nur 5g Aktivkohle entspricht der Oberfläche eines ganzen Fußballfeldes!

Für die Biogasentschwefelung wird geformte Aktivkohle und speziell zur H2S Entfernung wird eine mit Kaliumjodid imprägnierte Aktivkohle verwendet. Zusätzlich entfernt die Aktivkohle auch den Ammoniak.

Dabei werden H2S und auch Mercaptane (Schwefel-Alkoholverbindungen) durch eine katalytische Oxidation innerhalb des Porengerüstes zu elementaren Schwefel bzw. den Disulfiden umgesetzt. Dazu ist die Anwesenheit der 2-fach stöchiometrischen Menge an O2 notwendig, bevorzugte Temperaturen liegen zwischen 10-70°C.

Beladungen von weit über 60% Gew.% Schwefel sind möglich.

Siliciumorganische Verbindungen, sogenannte Siloxane treten vermehrt bei Substraten wie Altfetten und Abfallstoffen, die als Kofermente eingesetzt werden auf.

Bei der Verbrennung von Siloxanen entsteht feinkristallines SiO2, welches sich z.B. an Zylindern und Kolben in Motoren absetzt und zu Schäden führen kann.

Mit Hilfe der Aktivkohle können somit die letzten Reste dieser Hemmstoffe herausgefiltert werden, das Biogas ist damit zur weiteren Aufbereitung bestens vorbereitet.

Tools & Infos zum Artikel
Ansprechpartner
Mag. Beate Taufner Product Manager Biogas work+43 1 71147-335fax+43 1 71147-355
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